WOZU ich einen Camper habe

Wir Camper sind schon ein besonderer Menschenschlag. Absichtlich reduzieren wir uns auf kleinem Raum und nennen das Freiheit. Und genau deshalb sage ich über mich: „Ich bin Camper aus Leidenschaft“.

Ich bin kein Road-Runner

Mein Beweggrund, mir einen Camper zu kaufen war es nicht, in tausenden Kilometern am Stück die Landstraßen Europas zu erkunden und möglichst viele Orte zu besuchen. Ich bin ein „Stellplatz-Liebhaber“. Egal ob in Tulln an der Donau oder in Grado, sobald ich durch den Schranken des Campingplatzes fahre, ist Entschleunigung pur angesagt.

  • Einparken
  • Markise ausfahren
  • Teppich ausrollen
  • Tisch und Sessel platziert
  • ein kühles Bier aus dem Kühlschrank

Das ist mein Startritual für eine perfekte Zeit! Ja, das ist für mich Erholung pur!

Und sie haben immer was zu tun

Für uns Stellplatz-Liebhaber gibt´s immer was zu tun. Deshalb kann schnell der Eindruck entstehen, Camper kommen eigentlich nie zur Ruhe. Doch der Eindruck trügt.

  • den kroatischen Sand von den Auffahrkeilen waschen
  • die Markise wieder tip-top pflegen
  • das hängen gebliebene Fensterrollo reparieren
  • den Markisenteppich zum 5ten mal kehren

Das sind typische Arbeiten, die man bei Campern so beobachten kann, denn wir haben unsere Camper lieb und pflegen sie mit Leidenschaft. Und diese Arbeiten sind für mich eine feine Abwechslung zum Alltag und wirken richtig entspannend.

Ob Rechtsanwalt, erfolgreicher Unternehmer, Installateur oder Pensionist – hier sind wir alle gleich. Auch ein Grund, weshalb der Campingplatz mich so gerne sieht.

Wir Camper sind Menschenfreunde

Nirgends kommt man mit anderen so schnell ins Gespräch wie am Campingplatz. Weshalb, habe ich vorhin gerade erwähnt. Weil wir alle dieselbe Leidenschaft teilen. Ein netter Gruß nach drüben und ein Gesprächsthema ist immer parat:

  • Fachsimpeln über technische Details
  • gegenseitige Anerkennung für das Wohnmobil
  • eine Führung durch den Camper des Nachbarn
  • eine lustige Episode aus dem Camperleben
  • und immer gute Tipps & Tricks, die weiterhelfen

Das führt nicht selten zu einem netten Plausch bis in die späte Nacht und zum Austausch der Kontaktdaten. Und immer wieder entstehen daraus private Freundschaften oder sogar berufliche Zusammenarbeit. Camper respektieren aber auch genauso die Ruhe, laut ist es hier nie – und diese Kombination schätze ich am Allermeisten.

Und weshalb nenne ich das nun Freiheit?

Für mich ist es weniger die Freiheit des mobilen Reisens, sondern mehr die Freiheit des Seins an sich. Ich fühle mich beim Camping viel mehr

  • frei von Mauern rund um mich
  • frei von beruflichen Vorgaben und Termindruck
  • frei, die Gedanken einfach laufen lassen zu können

Weil am Campingplatz nicht nur der Camper mich zur Reduktion zwingt, sondern eben das Camping an sich vieles reduziert, ist genau diese Reduktion eine Möglichkeit für meine Kreativ- und Erholungszone zugleich.

Natürlich beschreibt das alles nur MEINE Sicht der Dinge. Ich freu mich auf deinen Kommentar, weshalb DU Camping liebst. Und über die Spezies der Road-Runner schreibe ich sicher auch noch einen Beitrag.

Euer
Gernot

P.S. Und wenn du dich durch diese Geschichte angesprochen fühlst, ich teile meinen Camper sehr gerne mit Dir – ab Wien kannst du den Camper mieten, egal wohin dich deine Reise führen wird!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere